Seniorenrat

Die passende Pflegebox finden

Pflegekasse zahlt 42 €/Monat ab Pflegegrad 1 — geprüfte Anbieter im Vergleich, monatliche Lieferung nach Hause, ohne Eigenanteil.

Das Pflegeartikel-Anfrageformular wird in Kürze bereitgestellt. Bis dahin erreichen Sie uns direkt:

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Wir stehen für Transparenz im Vergleich der besten Anbieter

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Luisa Schneider

Von Luisa Schneider, Pflegeberaterin

Stand 2026 · Geprüft von Pflegeberaterin Luisa Schneider

Was sind Pflegeartikel?

Pflegeartikel — im Gesetz „Pflegehilfsmittel zum Verbrauch" genannt — sind alle Einmal- und Verbrauchsprodukte, die in der häuslichen Pflege regelmäßig anfallen: Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Hand-Desinfektion, Schutzschürzen, ggf. Inkontinenzprodukte.

Die Pflegekasse erstattet diese Artikel pauschal mit 42 € pro Monat (Stand 2026, ab Pflegegrad 1). Praktisch wickeln spezialisierte Anbieter wie Pflegebox.de, Curabox oder Sanvitas die Erstattung ab — Sie wählen die Inhalte aus, die Box wird monatlich geliefert, die Pflegekasse zahlt direkt an den Anbieter.

Das Wichtigste in Kürze

Die Pflegehilfsmittelpauschale beträgt 42 €/Monat (§ 40 Abs. 2 SGB XI, Stand 2026, ab Pflegegrad 1). Sie deckt Verbrauchs-Pflegehilfsmittel: Bettschutzeinlagen, Einmalhandschuhe, Mundschutz, Hand-Desinfektion, Schutzschürzen. Abwicklung über sogenannte „Pflegeboxen" — Anbieter rechnet direkt mit Pflegekasse ab, Sie zahlen nichts. Inhalt frei kombinierbar, monatlich kündbar. Voraussetzung: Pflegegrad 1+ und häusliche Pflege.

Was ist in einer Pflegebox?

Die meisten Anbieter füllen die 42 €-Pauschale mit fünf Standard-Komponenten. Welche Mengen sinnvoll sind, hängt vom Pflegealltag ab — bei Inkontinenz oder Hautschutz mehr Bettschutzeinlagen, bei intensiver Hygiene mehr Mundschutz.

Komponentetypische Menge / MonatVerwendung
Bettschutzeinlagen50–100 StückSchutz der Matratze, Inkontinenz, Pflege
Einmalhandschuhe200–400 PaarHygiene-Pflege, Hautschutz für Pflegende
Mundschutz / OP-Maske50–100 StückHygiene, Erkältungs-Saison, Atemwegsinfekte
Hand-Desinfektion1–2 LiterVor und nach jedem Pflegekontakt
Schutzschürzen50 StückBei Mahlzeiten, Wäschewechsel, Wundversorgung

Vorteile der Pflegebox

Die Pflegebox-Lösung kombiniert die Pflegekassen-Pauschale mit der Bequemlichkeit einer monatlichen Lieferung nach Hause:

  • Keine Kosten — Pflegekasse zahlt direkt

    Der Anbieter rechnet die 42 € direkt mit der Pflegekasse ab. Sie zahlen nichts und müssen keine Quittungen einreichen.

  • Frei kombinierbar nach Bedarf

    Sie wählen die Artikel selbst aus dem Anbieter-Sortiment — z. B. mehr Bettschutzeinlagen bei Inkontinenz oder mehr Mundschutz bei Atemwegsinfekten.

  • Monatliche Lieferung nach Hause

    Keine Apothekenwege, keine Wartezeiten — die Box kommt einmal pro Monat per Post. Bei längerem Bedarf auch quartalsweise oder halbjährlich kombinierbar.

  • Monatlich kündbar

    Bei Heimaufenthalt oder Wegfall der häuslichen Pflege jederzeit kündbar — keine Mindestlaufzeit, keine Vertragsbindung.

Tiefer einsteigen

Die 42-€-Pauschale der Pflegekasse im Detail

Die Pflegehilfsmittel-Pauschale ist eine der unterschätztesten Leistungen der Pflegeversicherung — viele Familien wissen nicht, dass sie unabhängig vom Pflegegeld ausgezahlt wird. Stand 2026:

LeistungHöhe
Monatliche Pauschale Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (§ 40 Abs. 2 SGB XI)42 € / Monat
Voraussetzung Pflegegradab Pflegegrad 1
Voraussetzung Pflegesettinghäusliche Pflege (NICHT Heim)
ErstattungAnbieter direkt mit Pflegekasse
Kombinierbar mit PflegegeldJa — getrennter Topf
Kombinierbar mit Inkontinenzprodukten der KrankenkasseJa — getrennte Verordnungen

Pflegebox-Anbieter im Detail

So läuft die Vermittlung über Seniorenrat

  1. 1

    Anfrage stellen

    Pflegegrad und Bedarf (Inkontinenz, Hautschutz, Hygiene) — kostenlos und unverbindlich.

  2. 2

    Passende Angebote erhalten

    Geprüfte Pflegebox-Anbieter senden Ihnen Komponenten-Listen — die 42 €/Monat werden direkt mit der Pflegekasse abgerechnet, Sie zahlen nichts.

  3. 3

    Vergleichen und entscheiden

    Sie wählen die für Ihren Pflegealltag passende Box — frei kombinierbar, monatlich kündbar, Lieferung per Post.

Worauf Sie beim Pflegebox-Anbieter achten sollten

Sechs Punkte trennen seriöse von unseriösen Anbietern — die wichtigsten kosten nichts, ersparen aber Ärger:

  1. 1

    Pflegegrad-Bewilligung vorlegen

    Anspruch auf die 42 €-Pauschale entsteht erst mit anerkanntem Pflegegrad. Anbieter rechnet rückwirkend ab Bewilligungsmonat ab — wer früher bestellt, zahlt selbst.

  2. 2

    Anbieter ohne Mindestlaufzeit

    Bei Heimaufenthalt oder Tod muss der Vertrag schnell endbar sein. Idealerweise monatlich kündbar — Mindestlaufzeiten von 12 Monaten sind ein Warnsignal.

  3. 3

    Inhalte frei kombinierbar

    Je nach Pflegealltag ändert sich der Bedarf. Anbieter sollte monatlich anpassbare Komponenten-Listen anbieten — feste „Pakete" ohne Wahlfreiheit verschenken Geld.

  4. 4

    Lieferung pünktlich (kein Vorrat)

    Verbrauchsmittel sollen monatlich frisch kommen — kein 6-Monats-Vorrat, der dann ausläuft oder bei Heim-Umzug nutzlos im Keller liegt.

  5. 5

    Bei Heimaufenthalt: Vertrag aktiv kündigen

    Anspruch endet mit Heimumzug zum Monatsende. Anbieter rechnet sonst weiter mit Pflegekasse ab — kurze E-Mail an den Anbieter genügt.

  6. 6

    Inkontinenzprodukte separat über Krankenkasse

    Größere Inkontinenz-Mengen werden NICHT über die 42 €-Pauschale abgerechnet, sondern über die Krankenkasse mit ärztlicher Verordnung — separates Antragsverfahren.

Häufige Fragen zur Pflegebox

Wer hat Anspruch auf die 42-€-Pauschale?

Jede Person mit anerkanntem Pflegegrad 1, 2, 3, 4 oder 5, die zu Hause oder bei Angehörigen gepflegt wird. Heimbewohner haben KEINEN Anspruch, da die Pflegehilfsmittel dort über die Heimleistungen abgerechnet werden. Auch Pflegebedürftige in betreutem Wohnen oder Senioren-WGs haben Anspruch.

Was ist in einer Pflegebox typischerweise enthalten?

Standard-Inhalte: Bettschutzeinlagen (50–100 Stück), Einmalhandschuhe (200–400 Stück), Mundschutz (50–100 Stück), Hand-Desinfektion (1–2 Liter), Schutzschürzen (50 Stück). Bei Bedarf erweiterbar um Inkontinenz-Vorlagen, Fingerlinge oder Bett-Schutzunterlagen für Spezialbetten.

Brauche ich ein ärztliches Rezept?

Nein — die 42 €-Pauschale wird OHNE Rezept ausgezahlt. Voraussetzung ist nur ein anerkannter Pflegegrad. Anders bei Inkontinenzprodukten in größerer Menge: Die werden über ärztliche Verordnung an die KRANKENKASSE abgerechnet (separater Topf).

Kann ich den Anbieter wechseln?

Ja, jederzeit zum Monatswechsel. Die meisten Anbieter haben keine Mindestlaufzeit — kündigen Sie zum Ende des laufenden Monats und beginnen Sie beim neuen Anbieter zum Folgemonat. Die Pflegekasse zahlt jeweils an den aktuellen Anbieter.

Was passiert bei Heimaufenthalt oder Tod?

Mit Heimumzug oder Tod entfällt der Anspruch zum Monatsende. Wichtig: Pflegebox-Vertrag aktiv kündigen — die Anbieter rechnen sonst weiter mit der Pflegekasse ab und es entstehen Probleme bei der Schlussabrechnung. Eine kurze E-Mail an den Anbieter genügt.

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Wir senden Ihnen Komponenten-Listen geprüfter Pflegebox-Anbieter — vollständig über die Pflegekasse abgerechnet, ohne Eigenanteil.

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